Kommt nach der Finanzkrise die nächste Energiekrise? Back to the roots – die Alternative Holz

Auch wenn dieser Artikel nichts direkt mit Baufinanzierungen zu tun hat, finden wir, das dieses Thema wert ist Beachtung zu finden  und veröffentlichen daher diesen Artikel auf diesem Blog.

Was wie eine Hiobsbotschaft für viele Mieter und Hauseigentümer klingt, könnte bald Realität werden.

Durch die Finanzkrise entsteht nämlich eine Investitionsverzögerung in der Erdölförderung und mangelndes Angebot bei stärkerer Nachfrage bedeutet immer eine Verteuerung. Auch die IEA (Internationale Energieagentur) sieht schwarz. So werde die geförderte Ölmenge laut IEA im Jahre 2020 ihr Maximum erreichen und danach konsequent zurückgehen.

Die Nachfrage wird jedoch durch die steigende Erdpopulation, den Aufschwung der Schwellen- und Entwicklungsländer und durch ein Ende der Finanzkrise wieder steigen.

Niemand kann genau abschätzen wie stark die Nachfrage und damit der Preis ansteigen, jedoch gibt es Stimmen, die ab 2020 von 200 US-Dollar pro Barrel sprechen. Minimum!

Die Folgen für Endverbraucher, Mieter und Hauseigentümer wären verheerend. Vor allem die Strom- und Heizkosten würden bei solchen Horrorzahlen von 200 US-Dollar pro Barrel wahrscheinlich explodieren.

Erneuerbare Energien und neuartige Technologien sind eine Lösung, um diesen Preisen und Entwicklungen weitestgehend auszuweichen.
Gerade Hauseigentümer, die, im Gegensatz zu Wohnungsmietern, frei über ihre Heizungsart entscheiden können, haben hier einige Vorteile. So können sie andere Heizungen installieren, wie z.B. Pelletheizungen. Holzpellets, die zum befeuern dieser Heizungen nötig sind, kosten ca. 220 Euro pro Tonne. Der Energiewert von 1 kg Pellets beträgt etwa 5 kW/h. Um den Heizwert von 1 Liter Heizöl zu erreichen sind etwa 2 kg Pellets nötig. Somit sind Pellets um einiges günstiger als Heizöl oder Gas. Es gibt auch keine Lieferengpässe und Verzögerungen, da die heimischen Sägewerke mehr Pellets produzieren, als Deutschland momentan benötigt. Und wie der Name schon sagt, gehören Pellets zu den erneuerbaren Energien, die bekanntlich die Umwelt schonen und entlasten.

Diese wird beim Verbrennen der Pellets keinem Risiko ausgesetzt und zudem noch geschützt, weil ein Baum in seiner Wachstumsphase genau die Menge CO2 aufnimmt, die er beim Abbrennen wieder freisetzt (ökologisches Prinzip). Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Holz verbrennt oder der Baum im Wald verrottet. Das CO2 wird in beiden Fällen freigesetzt. Außerdem entstehen beim Verbrennen der Pellets keine giftigen Gase, wie Schwefelmonoxid und Kohlenmonoxid, das z.B. beim Verbrennen von Öl entsteht.

Bei Pellets entfallen außerdem große Umweltkatastrophen, wie sie z.B. bei Tankerunglücken und Pipelinebrüchen immer wieder zu erleben sind.

Ein weiterer Vorteil von Holz ist, dass sogar Holzreste, die nicht für die Pelletproduktion geeignet sind, immer noch in Heizkraftwerken verbrannt werden können. Dadurch wird auch noch elektrische Energie gewonnen. Die Wärme, die beim Verbrennen entsteht, wird durch Fernwärmeleitungen zum Heizen von öffentlichen Einrichtungen und Wohngebäuden genutzt.

Sie sollten also immer die Preise vergleichen. Ein Holzpellets Preisvergleich kann sich immer lohnen.

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