Kostenloses Girokonto…aber Achtung..
Mittwoch, 30 Juli 2008
Wir wollen uns auch mal etwas anderem als nur mit Baufinanzierung / Immobilienfinanzierung beschäftigen…. Daher heute mal ein anderes Thema….
In Zeiten, in denen das Sparen bei den meisten Deutschen im Vordergrund steht, werden kostenlose Dinge natürlich besonders gerne angenommen. So sollte man sich auch nicht davor scheuen, sein Girokonto bei seiner Hausbank aufzulösen. Warum man das tun sollte? Weil die Girokonten bei den meisten großen Hausbanken nicht kostenlos sind. Andere Banken (zum Beispiel Direktbanken) bieten mittlerweile auch kostenlose Girokonten an. Dennoch sollte man nicht sofort bei der erst besten Bank ein neues kostenloses Girokonto eröffnen, denn auch hier gibt es Unterschiede.
Ein Vergleich von verschiedenen Banken, die kostenlose Girokonten anbieten, kann sich für den Kunden durchaus auszahlen. Besonders sollte man natürlich auch hier auf das Kleingedruckte achten, denn nicht überall wo kostenlos drauf steht, ist auch wirklich alles kostenlos. Bei manchen Anbietern ist das Konto zum Beispiel erst dann kostenlos, wenn ein monatlicher Mindestbetrag auf das Konto eingezahlt wird, oder erst ab einer bestimmten Summe, die auf dem Konto deponiert wurde.
Ein weiteres wichtiges Detail, auf das man beim Vergleich kostenloser Girokonten achten sollte, sind die Zinssätze. Bei manchen kostenlosen Girokonten ist der Zinssatz bei Guthaben zwar ganz gut, jedoch kann es hier unter Umständen sein, das der Zinssatz bei einer Kontoüberziehung sehr hoch ist.
Manche Banken setzen beim Kundenfang auch auf Lockangebote. Das heißt, das dem Kunden beispielsweise ein kostenloses Girokonto angeboten wird, wobei nicht immer unbedingt darauf aufmerksam gemacht wird, das das Angebot der kostenlosen Kontoführung zeitlich begrenzt ist. Man sollte also immer darauf achten, dass die kostenlose Kontoführung und auch die sonstigen Konditionen (Guthabens- und Sollzins) dauerhaft günstig sind.
