Länge der Zinsbindung …Vor und Nachteile
Freitag, 2 Mai 2008
Zu der am meisten gewählten Art bei der Immobilienfinanzierung gehört das klassische Annuitätendarlehen.
Da für eine Immobilienfinanzierung in der Regel eine hohe Summe an fremden Mitteln aufgenommen werden muss, geht meist nur durch einen Kredit
Dabei ist der Zins- und Tilgungsanteil des Annuitätendarlehens der Grundpfeiler, auf denen diese Finanzierungsart aufbaut.
Durch eine kontinuierliche Tilgung des Kredites sinkt der Zinsanteil, während gleichzeitig der Tilgungsanteil ansteigt.
In einer Niedrigzinsphase, gerade wenn mit dem Anstieg der Zinsen gerechnet werden wird, sollte ein Bauherr clever handeln und auf eine lange Zinsbindung bestehen.
Dazu werden meist die Höhe der Zinsen für zehn Jahre fest vereinbart und das bei einem Eingangstilgungssatz von 1 Prozent.
Wer sich über einen langen Zeitraum z.b. für 15, 20 oder mehr Jahre entscheidet, hat die Möglichkeit so einen Menge Zinsen und somit Geld einzusparen. Selbst wenn für längere Zinsbindungen Aufschläge durch den Kreditgeber verlangt werden, rechnet sich diese Entscheidung meistens.
Allerdings nur wenn wie schon beschrieben, der Kredit und die Höhe der Zinsen während einer Niedrigzinsphase vereinbart wurden. Befinden sich die Zinsen bereits auf einem hohem Niveau, sollte die Zinsbindung möglichst kurz gehalten werden, um fallen Zinsen dann nutzen zu können.
