Die Zukunft im Hausbau – clevere Finanzierung für den Umweltschutz
Mittwoch, 2 April 2008
Alternative Energien, emissionssparendes Bauen, energetische Optimierung von Bestandsgebäu-den und die öffentliche Förderung solcher Maßnahmen sind DIE Zukunftsthemen im Wohnbau.
Angesichts steigender Brennstoffpreise und der aktuellen klimapolitischen Debatte tut es dringend Not, beim Bau des Eigenheims auf hohe Wärmedämmung und energiesparsame Heizsysteme bzw. Energieträger wie Erdwärme oder Solarenergie zu setzen. Gleiches gilt auch für bestehende Wohngebäude bis hin zu Altbauden: Energetische Sanierung und Optimierung ist seit Einführung des Energiebedarfsausweises ein Thema, an dem auch Eigentümer von Bestandsgebäuden nicht vorbeikommen. Ängste und Bedenken wegen vermeintlich hoher Kosten dieser Maßnahmen sind jedoch in sehr vielen Fällen unberechtigt: Ebenso wie der Einsatz umweltschonender Technologie im Neubau wird entsprechende Modernisierung im Bestand von der öffentlichen Hand kräftig gefördert. Auf einer Veranstaltung der FIBAV-Unternehmensgruppe erklärte Sabine Viet von der KfW-Bankengruppe die aktuellen Förderungswege der KfW, die Deutschlands Umweltbank Nr.1 darstellt. „Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl im Neubau als auch im Bestand ökologisch verträgliche Bauweisen und Heiztechniken zu fördern“, erläuterte Viet.
Ökologisch bauen und Wohneigentumsprogramm
Eine zielgerichtete Fördermaßnahme ist hier zunächst das Programm „Ökologisch bauen“, bei dem bis zu 100 % der Investitionskosten (max. 50 000 Euro) durch einen Kredit mit stark verbilligtem Zinssatz und bis zu 30 Jahren Laufzeit finanziert werden. Darüberhinaus werden Maßnahmen im Rahmen der CO2-Minimierung auch im Rahmen des KfW-Wohneigentumsprogramms finanziert. Hier werden bis zu 30 % der Gesamtkosten für die selbstgenutzte Wohneinheit (max. 100 000 Euro) durch einen leicht verbilligten Kredit mit bis zu 35 Jahren Laufzeit übernommen.
Alles ganz modern – ein Paket an Förderprogrammen
Auch die Modernisierung von vorhandenem Wohnraum wird mit verschiedenen Programmen unterstützt. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm fördert die Instandsetzung von Bestandsbauten mit einem Kredit von bis zu 50 000 Euro bei max. 30 Jahren Laufzeit oder einem einmaligen Zuschuss von bis zu 8.750 Euro, während das Wohnraummodernisierungsprogramm bei gleich langer Laufzeit auch Kredite von bis zu 100 000 Euro vergibt. Darüberhinaus werden auch Teilsanierungen finanziert, wie Dämmung der Gebäudehülle, Einbau neuer Fenster oder Modernisierung der Heizungstechnik. „Bauherren können auch Fördermittel miteinander kombinieren“, beschrieb Viet eine weitere Option. „Es ist durchaus möglich, sich parallel nebeneinander eine Erdwärmeanlage und eine Photovoltaik finanzieren zu lassen, das Geld kommt dann aus unterschiedlichen Programmen und muss nicht miteinander verrechnet werden.“
Quelle : FIBAV.de
durch Hinweis www.bauherrenberatung-online.de

No. 1 — April 7th, 2008 at 09:29
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No. 2 — April 13th, 2008 at 15:19
Wie ich erfahren musste ist es sehr sehr teuer bzgl. der Wärmedämmung bei einem bestehenden Haus nachzurüsten. Man sollte alles vorher schon bis ins kleinste Detail planen.