Alles wissenswerte zum Bausparvertrag

Ein Bausparvertrag ist nichts Neues – zumal man seit Jahren die Möglichkeit aufgreifen kann, mit einem minimalen Einzahlungsbetrag eine annehmbare Dividende bzw. einen tollen Gewinn zu machen.

Beim Bausparen verhält es sich so, als dass man einen gewissen Einzahlungsbetrag spart und am Ende der Laufzeit, zumeist 7 Jahre, einen enormen Zuwachs durch etwaige steuerliche Vergünstigungen und Sparzinsen, welche sich in etwa auf dem Niveau von Festgeldzinsen bewegen, erhält. Viele Menschen nutzen den Bausparvertrag, um das Eigenkapital zum Bau eines Eigenheimes anzusparen, das man in der Regel benötigt, um ein Baudarlehen zu erhalten.

Hierbei ist man jedoch nicht allein auf das eigene Geld angewiesen, sondern erhält in der Regel vom Arbeitgeber eine Zuzahlung. Die Bausparsumme wird in monatlichen Teilbeträgen direkt vom Gehaltsscheck einbehalten und an die jeweilige Bausparkasse abgeführt – direkt durch den Arbeitgeber. Hierbei überweist der Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil inklusive dem Arbeitnehmeranteil an die Kasse, ohne dass der Arbeitnehmer mit der Zahlung direkt etwas zu tun hat.

Nicht jedes Bausparen ist gleich, sodass man sich im Internet vorab erkundigen sollte, welche Konditionen einem am gelegensten sind. Ein sogenannter Bausparvertrag Vergleich gibt Auskunft darüber, welche Bausparkasse welchen Zinssatz herausgibt und wie die anderen Konditionen zu berechnen sind (Kontoführungsgebühren etc.).

Nun kennt ein jeder auch die einschlägige Werbung, die von vielen Bausparkassen im TV, im Radio oder sonstigen Medien veröffentlicht werden, um Kunden für ihre Bausparverträge abzugreifen, da sie schließlich nicht nur Gelder herausgeben, sondern mit den entsprechenden Verträgen auch Geld verdienen.

Nicht immer sollte man sich auf das Gesagte verlassen, sondern vielmehr selbst einen entsprechenden Vergleich durchführen. Bedacht werden sollte die Laufzeit, ebenso wie die Möglichkeit des Übertragens oder vorzeitigen Auszahlens. Es gibt immer wieder Situationen, in denen man das Geld vorzeitig gebrauchen könnte. Günstige Konditionen beim „Rückkauf“ sollten deshalb bedacht werden, wenn man einen Bausparvertrag abschließt.

Ein Bausparvertrag Vergleich ersetzt selbstverständlich nicht die persönliche Beratung, weshalb man sich auch ruhig in persönlichen Kontakt mit etwaigen Beratern stellen sollte – hier vielleicht sogar unabhängige Berater, die keinerlei Verträge mit irgendwelchen Bausparkassen aufweisen, um einem indirekten Zwang zu einer bestimmten Bausparkasse entgegenzuwirken.

Hat man die richtige Kasse gefunden, sollte man vorab ebenfalls mit dem Arbeitgeber darüber sprechen, inwieweit Zuzahlungen getätigt werden und in welcher Höhe. Auch wenn es gang und gäbe ist, dass Arbeitgeber eine Zuzahlung leisten, gehört dies nicht zum guten Ton eines Unternehmens – hier sollte man sich erkundigen, ob eine Zuzahlung seitens des Unternehmens getätigt wird, da man ansonsten die in der Regel 40,00 € monatlich selbst aufzubringen hat – dennoch wird der Betrag direkt durch den Arbeitgeber an die Bausparkasse gezahlt.

Ein Bausparvertrag kann auch über eine höhere Summe abgeschlossen werden, die Arbeitgeberzuzahlung erhöht sich hierdurch jedoch nicht, sondern bleibt in verhandelter Höhe bestehen.

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